In diesem Artikel erfährst Du, was der Unterschied zwischen B2B, B2C und B2G bei der E-Rechnung in Craftnote ist. Die Kundenklassifizierung bestimmt, welche Pflichtfelder für die XRechnung erforderlich sind.
Voraussetzungen
- Du hast das Paket Büro Plus
- Du hast die Rolle Inhaber
- Du nutzt die Web-App
Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung
- B2B – Geschäftskunden
- B2B steht für „Business-to-Business" und bezeichnet Rechnungen an andere Unternehmen
- Die E-Rechnung im B2B-Bereich ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben verpflichtend
- Das Feld „Käuferreferenz" ist nicht verpflichtend – falls kein Wert vorhanden ist, reicht ein Bindestrich (-)
- B2C – Privatkunden
- B2C steht für „Business-to-Consumer" und bezeichnet Rechnungen an Privatpersonen
- Für Privatpersonen gilt keine E-Rechnungspflicht – es wird daher keine XRechnung und keine Käuferreferenz benötigt
- B2G – Öffentliche Auftraggeber
- B2G steht für „Business-to-Government" und bezeichnet Rechnungen an Behörden und öffentliche Einrichtungen
- Käuferreferenz ist zwingend erforderlich – Du erhältst sie vom Auftraggeber
- Wo stellst Du die Klassifizierung in Craftnote ein?
- Öffne die Kundenverwaltung und bearbeite den Kunden
- Im Bereich der E-Rechnungs-Felder findest Du das Feld Kundenklassifizierung mit den Optionen B2B, B2C und B2G
Gut zu wissen
- Bei B2G-Rechnungen: Frage die Leitweg-ID immer beim Auftraggeber an, bevor Du die Rechnung erstellst
- Käuferreferenz vs. Leitweg-ID: Die Käuferreferenz ist der Name des Feldes in der E-Rechnung (BT-10) – die Leitweg-ID ist der konkrete Wert, der bei B2G-Rechnungen dort eingetragen wird. Bei B2B-Rechnungen kann das Feld z. B. eine Bestellnummer enthalten oder einfach mit „-" gefüllt werden